The Last Stop

Antwerpen & Brüssel, Belgien

Nach meinen zwei Wochen im Surfcamp kam ich Deutschland ein wenig näher. Ich fuhr mit dem Zug über Paris nach Antwerpen in Belgien. Am Bahnhof wartete bereits ein bekanntes Gesicht auf mich. Lena wollte mich auf meinen letzten Tagen nochmal begleiten und während meines Surfcamps haben wir uns spontan für ein paar Tage Belgien entschieden. Ich freute mich riesig, die letzten Tage nicht alleine in Antwerpen verbringen zu müssen, sondern noch eine Reisebegleitung zu haben. Nachdem wir beide so gut wie den ganzen Tag nur im Zug und Bus unterwegs waren, gab es in Antwerpen als erstes ein paar leckere und kühle belgische Biere.

Am ersten Tag schlenderten wir gut über 15km durch Antwerpen. Es fühlte sich nicht nach so viel an, denn die Stadt ist sehr schön. Im Zentrum der Altstadt gibt es viele kleine Gassen mit niedlichen Cafés und Krimskramsläden. Durch den Sankt-Anna-Tunnel, einen über 570m langen im Jahr 1933 errichteten Fußgängertunnel, gelangten wir auf die andere Seite der Schelde und genossen ein wenig die Aussicht über den Fluss auf die „Skyline“ von Antwerpen, welche eindeutig von der 123m hohen Liebfrauenkathedrale dominiert wird. Die Kathedrale ist fast von überall in der Altstadt zu sehen und ist selbst nach den heutigen Maßstäben immer noch riesig. Es ist fast unglaublich mit welchen Mitteln und Werkzeugen diese vor hunderten von Jahren erbaut, ständig erweitert und restauriert wurde.

 

 

 

An einem weiteren Tag entschlossen wir uns spontan für einen Tagesausflug nach Brüssel. Mit dem Zug waren wir keine halbe Stunde später in der Hauptstadt von Belgien. Der größte Unterschied zwischen Antwerpen und Brüssel waren nicht die Massen an Touristen, sondern der Wechsel der Landessprache. Auf einmal nicht mehr niederländisch, sondern französisch gesprochen. Nicht, dass wir niederländisch oder französisch sprechen können, aber die Umstellung hat doch ein paar Momente gedauert. 😀 Auch hier erkundeten wir die Stadt zu Fuß und sind zunächst den genannten Comic-Strip abgelaufen. An vielen Häuserwänden sind bekannte belgische Comicfiguren abgebildet, leider kannten wir die meisten davon nicht – zum Glück entdeckten wir am Ende noch Tim & Struppi. Zum Mittagessen kamen wir nicht an den belgischen Pommes vorbei und mussten diese einfach probieren! Frittiert schmeckt doch einfach immer!

Natürlich hat die Hauptstadt von Belgien auch ein paar Wahrzeichen. Das winzige Manneken Pis finde ich als Wahrzeichen ein wenig fraglich, aber naja wer französisch spricht … 😉 Als weiteres Wahrzeichen von Brüssel ist das auf dem ehemaligen Expo-Gelände stehende Atomium bekannt. Das Atomium war das Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie für die Expo 1958 errichtet worden.

 

 

Nach dem kleinen Tagesausflug nach Brüssel waren Lena und ich uns einig, dass wir Antwerpen eindeutig besser finden. Antwerpen ist im Gegensatz zu Brüssel nicht von Touristen überlaufen. Außerdem haben uns die vielen kleinen niedlichen Café’s von Antwerpen einfach überzeugt. Fast jedes Café sieht so einladend aus, dass man ein Pause einlegen möchte. Die Altstadt ist sehr schön und der Bahnhof von Antwerpen Centraal ist wirklich der schönste Bahnhof den ich bisher gesehen habe! Natürlich sind beide Städte einen Besuch wert, aber wenn man wählen muss, sollte man sich für Antwerpen entscheiden!

2 Gedanken zu „The Last Stop

  • 2. August 2017 um 07:12
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    Es freut mich das euch Antwerpen gut gefällt.

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  • 2. August 2017 um 08:07
    Permalink

    Antwerpen – sehenswerte Stadt und lecker Essen! Was will man mehr ???
    Da habt ihr euch ein schönes letztes Ziel ausgesucht. Freue mich auf euch! Bis bald ??

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