The Algarve Coast

Algarve, Portugal

Überraschenderweise war das Wetter in London sehr warm gewesen, nichtsdestotrotz wollte ich den letzten Monat meiner Weltreise nochmal die Sonne genießen. Nachdem ich viel hin und her überlegt habe, fiel die Entscheidung auf Portugal. Mit dem Flieger ging in den Süden von Portugal nach Faro. Von der kleinen Stadt Faro ging es in den letzten zwei Wochen über mehrere Stationen bis nach Lissabon.

Die Algarve ist das Sonnenparadies Portugals. Breite feinsandige Strände und versteckte Buchten, verträumte Dörfer und schroffe Klippen zeichnen die Gegend aus.

Faro ist zwar kein kleines Dorf mehr, aber ist dennoch so verträumt. Durch die kleinen Gassen lässt es sich sehr gut schlendern und die leicht verfallenen Häuser lassen eine besondere Atmosphäre aufkommen. Die Altstadt und die Kirchen waren nach einem halben Tag bereits erkundet und so ging es mit dem Zug zu den in der Nähe liegenden Dörfern Tavira und Olhão. Die beiden Dörfer waren noch mehr verträumt als Faro und für einen kurzen Tagesausflug perfekt.

 

 

Nach einer über zweistündigen Zugfahrt war ich in meinem nächsten Ziel in der Algarve ankommen, die Stadt Lagos. Hier war es mit der Ruhe vorbei. In der Stadt gab es keine verträumte Atmosphäre, denn aufgrund der wunderschönen Buchten und Strände fahren jährlich tausende Touristen nach Lagos. Tagsüber zieht es die Menschen an die langen Strände oder in den kleinen traumhaften Buchten. Das türkisblaue Meer lädt für eine Abkühlung ein. Es ist zwar erst der Beginn der Hochsaison, aber die Strände nah an der Stadt waren bereits Mittags überfüllt. Am Abend zieht es die Menschen auf der Suche nach einer Abkühlung in die unzähligen Bars von Lagos. Mein Hostel befindet sich direkt im Zentrum der Altstadt und somit in unmittelbarer Umgebung der Bars. Aufgrund des traumhaften Wetters waren die Straßen bis spät in die Nacht gut besucht. An frühen schlaf war also nicht zu denken. Also habe ich die nächstliegendste Lösung gewählt. 😉

 

 

 

Mit dem Bus ging es in das nur eine Stunde entfernte Sagres. Es ist abgelegen, ruhig und ganz anders als die meine bisherigen Ziele in Portugal. Die kleine Stadt liegt an der westlichsten Spitze der Algarve, eine Region mit dramatischer Landschaft: tosendes Meer, gewaltige Klippen und weitläufige Strände prägen das Bild. Aufgrund des aufbrausenden Meeres zieht es sehr viele Surfer hierher.

Mein Hostel lag am äußeren Rand der Stadt. Mit dem großen Garten mit Pool verbreitete das Hostel eine sehr chillige Atmosphäre. Die meiste Zeit habe ich es mir in der Hängematte gemütlich gemacht und habe das wunderschöne Wetter genossen. Ich war aber nicht nur am faulenzen, sondern mit dem Fahrrad habe ich die Stadt erkundet und bin zum „Ende der Welt“, Cabo Sao Vicente, dem westlichsten Punkt des Europäischen Festlandes gefahren.

 

 

 

Auf dem letzten Abschnitt nach Lissabon habe ich noch einen Tag in dem kleinen Dorf Aljezur verbracht. Da es hier eigentlich nicht wirklich etwas zu tun gab und ich nicht erneut den ganzen Tag faul am Strand herumliegen wollte, habe ich einen eintägigen Surfkurs gemacht. Es funktionierte auch ganz gut. 🙂

 

3 Gedanken zu „The Algarve Coast

  • 8. Juli 2017 um 20:00
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    Wird Sagres so sehr von deutschen Touristen besucht das der Bratwurststand deutsch beschriftet ist?!!

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    • 12. Juli 2017 um 22:04
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      Anscheinend lohnt es sich, aber ich habe nicht nachgeschaut in welcher Sprache das Menü geschrieben ist. 😀

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  • 15. Juli 2017 um 11:59
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    Was für eine wunderschöne Küste dort . Danke für die tollen Bilder ???

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