3.733 km

Banff to Vancouver, Kanada

Regina wollte sich nochmal an einem Artikel beteiligen und gerne etwas über unseren Aufenthalt in dem kleinen Ort Banff schreiben. Natürlich habe ich das Angebot sehr gerne angenommen:

Jans Aufenthalt in Banff lässt sich unter dem Begriff Office-Time schnell zusammenfassen. Schreibarbeiten für die Homepage und Fotos sortieren waren dringend erforderlich. So haben Ulli und ich uns in der Zeit das Städtchen Banff von unten und oben angesehen. Mit 3,3 Millionen Besuchern im Jahr ist Banff der beliebteste der kanadischen Nationalparks. Zur Ferienzeit und Schönwetterwochenenden herrscht vor allem im Ort Banff und dessen Umgebung Hochbetrieb. Wie gut dass wir in der Vorsaison unterwegs sind. 🙂

Die Banff Ave. ist die Flaniermeile im Ort. Die mussten wir natürlich entlangschlendern, haben uns mit lecker Käffchen und frischen kanadischen Dollars versorgt und noch einen kleinen Einkauf für den Camperhaushalt erledigt.

Der Hausberg von Banff, der Sulphur Montain bietet auf 2.281 m Höhe eine sagenhafte Rundumsicht. Die wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Gondelfahrt sollte allerdings stolze 62 can Dollar pro Person kosten!! So haben wir auf die Fahrt mit der Banff Gondola verzichtet und sind sportlich in 1 3/4 Stunden die 5,5 km ( mit 655 m Höhenunterschied ) zu Fuß gegangenen.

Von der Bergstation gab es einen fantastischen Ausblick auf den Ort Banff und auf schneebedeckte Berge ohne Ende. Den 1 km Weg zum Sulphur Montain Weather Observatory auf den benachbarten Sanson’s Peak haben wir dann auch noch geschafft und eine super 360 Grad Rundumaussicht genossen. Schön war’s und der Rückweg Berg runter klappte besonders flott.

 

 

Wir verbrachten knapp eine Woche im Jasper und Banff Nationalpark, welche die beiden Highlights der kanadischen Rocky Mountains darstellen. Also machten wir uns langsam und gemütlich auf den Rückweg nach Vancouver. Wir übernachteten auf Campgrounds in schön gelegenen National- und Provincial Parks, überquerten mit einer Fähre zweimal den Columbia River, fuhren an unzählige Seen, Gebirgsketten und Wäldern entlang, machten Lagerfeuer und schmorten Marshmellows, nahmen eine kurze Strecke ein zwei Anhalter mit, sahen unendlich lang erscheinende kanadische Güterzüge, wurden Zeuge eines Waldbrandes direkt neben eines Jahrhunderthochwassers, durchfuhren eine Baustelle hinter einem Safety Car, und und und … insgesamt waren wir mit unserem Camper (welcher die reinste Dreckschleuder war und zum Schluss halb auseinanderfiel) über 3.700 km durch Kanada gefahren. Nun ist die Zeit aber abgelaufen. Meine Eltern fliegen wieder zurück nach Deutschland. Wo es für mich hingeht … keine Ahnung. Ich wollte mich vor meiner Reise mit meinen Eltern nicht festlegen, wollte mir noch nicht das letzte bisschen Freiheit meiner restlichen Reise nehmen. Vielleicht zieht es mich in den Osten Kanadas, zurück nach Südostasien, nach Europa oder doch Südamerika? Mal sehen …

 

2 Gedanken zu „3.733 km

  • 21. Juni 2017 um 21:32
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    Es war eine sehr schöne Reise mit vielen tollen Eindrücken von Westkanada!

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  • 22. Juni 2017 um 13:28
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    Oh ja! Dem schließe ich mich an ?. So ein tolles Land, so viele Berge, Seen, Wasserfälle, Tiere uvm. Es war schön mit euch zusammen zu reisen ❤️

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