Na endlich …

Vancouver & Vancouver Island, Kanada

… mal wieder ein Gastbeitrag! 😀 Bei der halben Familienreise (Lena ist leider nicht dabei 🙁 🙁 🙁 ) ist das Prozedere mit den Gastartikeln bereits bekannt. Regina macht den Anfang:

 

… wir haben nicht nur wegen unseres Urlaubes 2017 auf den 24. Mai hingefiebert, sondern vor allem, weil wir in Vancouver Jan treffen und mit ihm zusammen 25 Tage durch den Westen Kanadas reisen werden.

Nach Sightseeing in Vancouver übernehmen wir einen Camper, um unsere weiter entfernten Ziele, Vancouver Islands und einige Nationalparks in den Rocky Mountains, anzusteuern.

Vancouver ist eine tolle Stadt! So facettenreich: Großstadt, viel Grün, Strände & Wasser. Mit einer Gelassenheit und Freundlichkeit der Bewohner gepaart, die es einem leicht macht sich für diese Stadt zu begeistern.

Wir sind an der Waterfront entlang geschlendert, haben uns in Gastown (das historische Viertel im Zentrum) die berühmte Dampfuhr angesehen, das Denkmal von Gassy Jack (dem Stadtgründer) bestaunt, lecker Bier getrunken, uns von einem bunten AquaBus über den False Creek zur Granville Island übersetzen lassen, an den vielen Stände auf dem Granville Island Public Market vorbeigebummelt, wieder auf dem Festland auf der Seawall Promenade am Sunset Beach vorbei bis zum Englisch Beach , dort uns über die lachenden Figuren a-maz-ing laughter von Yue Minjun amüsiert, weiter zum Stanley Park um Totempfähle zu bestaunen und am Brockton Point den kleinen Leuchtturm fotografiert. Außerdem vom Vancouver Lookout in 170m Höhe einen unglaublichen Rundblick gehabt, auf dem Canada Place gestanden und die Wasserflugzeuge vor einem phantastischem Bergpanorama starten und landen gesehen , diverse Straßen im Zentrum entlang geschlendert, einige Käffchen getrunken und abends äußerst lecker Sushi gegessen.

Kurz um, wir sind in den 1,5 Tagen fleißig unterwegs gewesen und haben viel gesehen.

 

 

Weiter ging’s auf unserer Bucketlist: Übernahme des Campers in Delta/Vancouver und Weiterfahrt nach Tsawwassen um die Fähre zu den Vancouver Islands zu nehmen. Die Fährfahrt zwischen den Gulf Islands war sehenswert, zumal wir weiterhin schönstes Wetter hatten und draußen an der Reling das herrliche Panorama an uns vorbeiziehen lassen konnten.

Die Vancouver Islands sind mit einer Fläche von 31.285qkm die größte Pazifikinsel Nordamerikas. An der Westseite der Insel liegt der Pacific Rim National Park mit seiner üppigen Vegetation im Regenwald. Dort wollten wir hin! Ca. 350 km lagen vor uns. Nach Durchfahrt von Nanaimo gab es einen kurzen Ausflug in den MacMillan Provincial Park. Der Spaziergang durch den Cathedral Grove des Parks zwischen einst umgestürzten Baumriesen musste sein. Die Straße über die Berge der Mackenzie Range war sehr schön, sehr kurvenreich und sehr zeitraubend, aber der einzige Weg um die Westküste zu erreichen. Die Suche nach einem Campground zum Übernachten gestaltete sich etwas schwierig, erst gegen Abend sind wir sesshaft geworden. Der nächste Tag startete deshalb gleich mit der Suche nach einem Stellplatz in Strandnähe. Fündig geworden sind wir beim Bella Pacifica Campground und haben einen wunderbares (und letztes freies) Plätzchen in der 2. Reihe mit Blick auf den Pacific bekommen. Unterwegs haben wir dem Küstenstädtchen Tofino einen kurzen Besuch abgestattet.

Der restliche Tag wurde mit kleinen Wanderungen im NP verbracht. Der, lt. Reiseführer, schönste Wanderweg im NP beginnt am Nordrand der berühmten Long Beach. Der Schooner Trail führt durch üppige Vegetation zu einem, für unsere Begriffe, riesigem Strand. Den Nuu-chah-nulth -Trail mussten wir leider abkürzen. Ranger des Nationalparks versperrten den Weg. In dem Gebiet wurden Wölfe gesichtet und deshalb war Weitergehen nicht erlaubt. Nun musste noch der Long Beach her. Dieser von Felsen unterbrochene und eingerahmte Strand voller Treibholz gehört zu den Schönsten, was British Columbias Küsten zu bieten haben.

Das Abendessen mit Blick auf den Pazifik hat uns schon echt gut gefallen und der Sonnenuntergang begeistert!

Am nächsten Morgen hieß es alles zusammenpacken, gut verstauen und weiterreisen. Natürlich wieder mit auf und ab über die Berge und Zwischenstopp am Cameron Lake. In dem Little Qualicum Falls Provincial Park, dessen Hauptmerkmal der Little Qualicum River mit Canyon, Stromschnellen und Fällen ist. Weiter ging es nach Nanaimo, um dort die Fähre zurück aufs Festland / Horseshoe-Bay zunehmen.

 

2 Gedanken zu „Na endlich …

  • 16. Juni 2017 um 01:50
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    Vancouver ist schon eine interessante Stadt.

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  • 16. Juni 2017 um 19:54
    Permalink

    Ach – wie schön, dass Ihr ein Stückchen zusammen reist! 🙂

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