Escape to Cát Bà Island

Cát Bà Island, Vietnam

Auf Cát Bà hatte ich endlich Zeit ein wenig durchzuschnaufen. Es ging nicht gleich am nächsten Tag weiter. Kein Nachtbus am nächsten Abend, nicht nur eine Nacht im Hostel, sondern ganze drei Nächte! Lohnt sich ja fast schon den Rucksack auszupacken! 😀

Nach meiner Bus-Boot-Bus-Kombination von Tam Cốc auf die Insel habe ich den Rest des Tages im Café verbracht und habe endlich die Zeit gefunden die bisherigen Bilder von Vietnam mir anzuschauen und zu sortieren. Zurück im Hostel gab es eine Überraschung, denn neben Dominik waren auch noch Joanna, Lilly und Diego, welche ich ebenfalls in Đà Lạt bereits kennengelernt hatte, auf Cát Bà. Am Abend waren wir dann noch alle zusammen Essen und haben ein paar Bier getrunken. Für den nächsten Tag haben wir uns dann alle zusammen für einen Bootstrip durch die Lan Ha Bay, als Alternative zu der berühmten Ha Long Bay, entschieden. Die Landschaft in der Lan Ha Bay gleicht ziemlich der berühmten Ha Long Bay, nur dass die kleinen Inseln mit den Kalksteinbergen nicht so hoch sind, dafür ist es jedoch mit Abstand nicht so touristisch und es sind nicht so viele Boote unterwegs. Beide Bays gleichen gleichzeitig der Landschaft in Tam Cốc, nur der wesentliche Unterschied ist, dass hier anstatt der Reisfelder das Meer zwischen den Kalksteinbergen regiert.

Die Gruppe auf dem Boot hatte mit rund 12 Leuten genau die richtige Größe. Wir sind vorbei an schwimmenden Dörfern, Fischerbooten durch die Lan Ha Bay gefahren. Bei unserem ersten Stop sind wir mit dem Kajak durch kleine Buchten und Tunnel gefahren. Ein Tunnel war so lang und kurvig, dass es irgendwann stockfinster war. Totenstille, wir hörten nur unser eigenes paddeln. Dominik leuchtete den Weg mit seinem Smartphone, wobei die Lampe auch nicht mehr als die nächsten zwei Meter erleuchtete. Irgendwann war das Wasser zu niedrig für unser Kajak und wir sind umgedreht. Zuvor war jedoch eine andere Gruppe mit Stirnlampen in den Tunnel gefahren und nicht wieder rausgekommen. Nach dem leckeren Lunch sind an einem kleinen Steinstrand angehalten. Der Strand war aber nicht so gut. Wir sind lieber alle immer wieder vom Boot ins Wasser gesprungen.

Unseren letzten Stop war auf Monkey Island. Dominik und ich sind zum Viewpoint auf den Kalksteinberg hinauf geklettert. Bei den vorherigen Stops haben sich die Boote meistens ganz gut verteilt. Hinauf zum Viewpoint gab es dann doch ein wenig Stau, denn die letzten Meter waren doch dann richtiges klettern und es gab keinen richtigen Weg (auch wenn man diesen nicht auf den Fotos sieht 😀 ). Die Warterei und die Kletterei haben sich jedoch gelohnt. Die Aussicht auf den Strand, die Bucht und die umliegenden Insel war atemberaubend. Die Insel heißt nicht ohne Grund Monkey Island. Manche Affen sitzen sehr gechillt auf den Bäumen, andere Affen hingegen sind sehr frech und stibitzen Essen, Wasserflaschen und Bierdosen.

 

 

 

Den nächsten Tag habe ich ebenfalls ruhig angehen lassen. Dominik und ich sind mit dem Motorrad über die Insel gefahren und sind ein wenig im Nationalpark gewandert. Den Nachmittag haben wir am Strand verbracht und sind in die Wellen gesprungen.

 

Ein Gedanke zu „Escape to Cát Bà Island

  • 21. Mai 2017 um 15:55
    Permalink

    Das hört sich wieder gut an. Ich glaube man muss das alles mal selbst gesehen haben um diese Vielfalt wirklich zu verstehen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.