Short Reunion

Boracay, Philippinen

Für die letzten Tage auf den Philippinen sind wir nochmal ins Flugzeug gestiegen. Es ging von Cebu weiter nach Kalibo, auf der Insel Panay. Von dort sind wir mit dem Van weiter nach Caticlan gefahren. Die Fähre hat uns für sagenhafte 25 Pesos (ca. 50 Cent) auf die vorgelagerte Insel Boracay gebracht. Naja, es kamen mal wieder 100 Pesos Terminal Fee und 200 Pesos Enviromental Fee dazu, aber die Fähre war immerhin günstig 🙂 Dafür dauerte die Fahrt aber auch keine 10 Minuten 😀

Mit dem Tricycle ging es zu unserer Unterkunft, welche witzigerweise nur durch eine Passage von Souvenirläden erreichbar war, aber dafür lag diese ganz ruhig im grünen Hinterhof und vom Trubel auf der Straße bekamen wir hier nichts mit. Wir hatten unsere eigene kleine Häuschenhälfte, mit eigener Hängematte auf der Terrasse. Den Rest des Tages haben wir damit verbracht den 3,5km langen White Beach mit seinem türkisblauen Wasser, feinen weißen Sand sowie daran entlang reihenden Restaurants, Bars zu erkunden.

Am darauf folgenden Tag waren wir auf die andere Seite der Insel gelaufen. Über den bei Kitesurfern beliebten Bulabog Beach sind wir auf den Mt. Luho gelaufen. Auf dem Aussichtsturm haben wir die Aussicht auf den Bulabog Beach und den Lapuz-Lapuz Beach genossen, zumindest bis die Horde von asiatischen Touristen und jeder sein eigenes Fotoshooting veranstaltet hat. Den Nachmittag wollten wir gerne an dem Punta-Bunga Beach verbringen. Auf Maps-Me sah es ziemlich einfach aus, wie man dort hinkommen sollte, denn eine Straße sollte direkt zum Strand führen. Leider haben wir anstatt der Straße zunächst nur eine große Baustelleneinfahrt gefunden, wo wir leider nicht zum Strand langlaufen durften. So wie die Filipinos sind, wurde uns aber gesagt, dass es in der vorherigen Straße auch einen Weg zum Strand gibt. Gab es auch, aber hätten wir nicht gewusst, dass dieser Weg zum Strand führt, hätten wir diesen Weg bestimmt nie gewählt. Es ging über mehrere hundert Meter und zahllose Stufen auf einem 1 Meter breiten, von 3 Meter hohen Mauern umfassten verwinkelten Weg hinunter zum Strand. Zum Schluss mussten wir auch noch über selbstgebaute Bambusbrücken und ein paar Felsen klettern. Der Aufwand war es absolut Wert gewesen. Zwar war der Sand nicht so fein wie am White Beach, dafür waren außer uns nur eine handvoll Filipinos am Strand.

Zur Abwechslung haben wir am Tag unserer Abreise noch eine Island-Hopping Tour gemacht 😀 Auf Boracay werden zwar auch andere Aktivitäten angeboten, aber Island-Hopping ist doch immer noch das Beste 😀 Beim Schnorcheln vor der Crocodile-Island (hier gibt es keine Krokodile, die Insel sieht nur so aus wie ein Krokodil :D) haben wir wieder die atemberaubende Unterwasserwelt beobachten können. Die Highlights waren auf jeden Fall die zwei Seeschlangen, der leicht aufgeblasene Pufferfisch und die riesigen Anemonen mit den unzähligen Clownfischen. Leider haben wir keine Fotos, denn leider war der Verschluss für unsere Unterwasserhülle der GoPro kaputt 🙁

Die letzte Nacht haben wir dann wieder in Kalibo verbracht und haben uns mit Jonas, mit dem ich fast vier Wochen durch Myanmar und eine Woche durch Nordthailand gereist bin, getroffen. War super ihn wieder zu treffen und in Erinnerungen über unsere Reise durch Myanmar zu schwelgen, Reisegeschichten austauschen und über unsere zukünftigen Reisepläne zu unterhalten.

Am nächsten Morgen ging es dann leider schon wieder mit dem Flieger von Kalibo nach Manila. Lena und ich haben noch einige Zeit zusammen am Flughafen verbracht, bevor sie über Hongkong zurück nach Amsterdam geflogen ist.

Ich hatte zunächst ein paar Schwierigkeiten beim Check-In, denn die Airline wollte mich zunächst nicht einchecken, da ich keinen Nachweis über eine Ausreise aus Thailand hatte, obwohl ich denen mitgeteilt hatte, dass ich per Land nach Kambodscha ausreisen werde. Dazu hatte ich bei den letzten zwei Reisen nach Thailand ebenfalls kein Ausreiseticket und es gab bei der Immigration nie Probleme. Das Ganze hat jedoch keine interessiert. Ich sollte dann zunächst einen Flug buchen, was ich jedoch nicht wollte, da ich wusste, dass ich nach Kambodscha über Land nach Vietnam und danach nach Laos reisen werde. Jetzt am Flughafen hektisch irgendeinen Flug buchen, welchen ich sowieso nicht antreten werde, da ich keinen Flug in den nächsten zwei Monaten geplant habe, wäre nur herausgeworfenes Geld. Nach einigem hin und her wurde mein Gepäck aufgenommen und ich wurde eingecheckt, ohne mir jedoch meinen Reisepass und Boarding Pass auszuhändigen. Ich wurde stattdessen am Ticketschalter stehen gelassen. Ich war zu dem Zeitpunkt ein wenig ratlos was passiert, denn die Dame vom Schalter ist dann ohne etwas zu sagen mit meinem Reisepass und Boarding Pass weggegangen. Ich war ein wenig verwirrt, aber nach fünf Minuten kam sie wieder und händigte mir beides aus. Zusätzlich hatte mir die Airline ein Ticket für einen Flug von Bangkok nach Frankfurt ausgedruckt. Hierbei handelte es lediglich um eine Doppelbuchung oder um es anders zu sagen war es ein Faketicket, welches nur für die Immigration bestimmt war 😀 Ich war total überrascht und es hat sich mal wieder herausgestellt, wie freundlich die Filipinos sind.

P.S.: Natürlich wurde ich bei der Immigration in Bangkok nach keinem Nachweis über Ausreiseticket gefragt 😉

 

Ein Gedanke zu „Short Reunion

  • 19. März 2017 um 14:21
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    Schade das ihr beim Schnorcheln nicht fotografieren konntet. Wirst du Jonas auf deiner weiteren Reise nochmal treffen?

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